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Filme

Oliver Hardy und Stan Laurel – das sind Dick und Doof. Bereits kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges drehten sie gemeinsam die ersten Filme, um das Publikum nun fast ein Jahrhundert lang von sich zu begeistern. Aufgrund der Entstehungszeit kennen wir Dick und Doof nur in schwarz-weiß, was die Kinder heute mittlerweile sicherlich irritieren dürfte, da sie im Gegensatz zu ihren Eltern und Großeltern gar keine Schwarz-Weiß-Verfilmungen mehr kennen..

Der einzige Film, den sie vielleicht noch kennen werden in schwarz-weiß, mag vielleicht „Dinner For One“ sein, der zu Silvester mehrmals am Abend über den Bildschirm zahlreicher Wohnzimmer flimmert. Schnell aber gewöhnen sich auch unsere Kinder an die ungewohnten Schwarz-Weiß-Bilder, da die Gags der beiden Schauspieler sie derartig fesseln, dass die technischen Aspekte der Filme gänzlich in den Hintergrund treten..

Tatsächlich waren es sogar die beiden Schauspieler selbst, die das Drehbuch schrieben und die Gags entwickelten. Genauer gesagt war es Stan Laurel, der als kreativer Kopf des Duos galt. Er spielte die einfältige Figur der beiden, während Oliver Hardy die väterliche Rolle übernahm. Der Humor zeichnet sich vor allem durch Slapstick-Einlagen und Running-Gags aus und ist daher immer zeitlos geblieben.

Oliver Hardy und Stan Laurel spielten aber nicht nur gemeinsam in ihren Dick und Doof-Filmen, sondern lernten sich bereits beim Dreh des Kurzfilms „The Lucky Dog“ kennen, der kurz vor Entstehung der Dick und Doof-Filme gedreht wurde. Was die Dick und Doof-Filme aber von anderen Filmen des Duos unterscheidet, ist das Improvisationstheater. Viele Gags nämlich sind beim Dreh spontan entstanden und vielleicht gerade deshalb so unglaublich gut. Sie wirken authentisch trotz ihres absurden Inhaltes. Aber genau das ist die Kunst der Filme und der Grund dafür, warum sowohl Dick als auch Doof als Sympathieträger in die Geschichte einging.

Denn eins muss man sagen: Dick und Doof sind mehr als nur ein Film-Duo. Vielmehr sind sie Teil einer Kultur und als solche sollten wir die beiden ehren und schätzen und die Filme niemals der folgenden Generation vorenthalten.